Hab ich zu schnell recherchiert oder einen S221 draus gemacht..... aber auch eine E-Klasse aus diesem Zeitraum ist kein Vergleich zu einem MG4, weder vom Fahrzeug ansich noch von den Unterhaltskosten, wenn die Kiste beim Hersteller gewartet wird.
Und das ist eben bei einem Leasingauto Vorgabe und die Basis bei einem Neuwagenleasing-Vergleich. Ansonsten wäre ich mit einem M3 Bj. 95 und ner voll eingerichteten Selbstschrauberwerkstatt garantiert für die nächsten 40 Jahre günstiger als jedes Elektroauto bis dahin.....
Vergleichbar ist der MG4 mit bspw. nem ID3 oder seinem Bruder, dem Born. Die Werkstattkosten bei VW sind mir unbekannt aber billiger als bei MG wird das nicht sein...... und ob die Verkäufer im Leasingespräch durch die Bank kompetenter sind als dein MG-Verkäufer wäre von meiner Seite reine Spekulation.
Wenn du selbst nicht gerade von der Schulbank gefallen bist hast du in deinem Leben sicher schon genug Erfahrung gesammelt um das Sprichwort: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser." zu verstehen und entsprechend zu agieren. Es gibt im Netz auch mehr als eine Seite auf der man sich hinsichtlich "Was ist bei Leasing als Privatperson zu beachten?" informieren kann.
Ja, du darfst das alles auf den Vekäufer abwälzen aber wenn man schon entsprechende Erfahrungen gemacht hat, fällt das eher unter "Fool me twice, shame on me.".....
Ich selbst hatte mich VOR Abschluß des Leasings hier angemeldet und mich über Google über das Thema Leasing, Werkstattkosten, Service etc. pp. informiert, da ich bisher immer nur gebrauchte Kisten ohne Garantie besaß und diese selbst in Schuß hielt....
Die aufgerufenen Preise haben mich für die Inspektionen aber nicht abgeschreckt. Da würde ich für nen gleichwertigen Verbrenner in der Leasingzeit mehr blechen.....
Ich verstehe allerdings nicht, das man sich wegen den Punkten auf der Liste aufregt..... das ist dasselbe Zeug was auch bei Verbrennern gemacht wird um so rechtzeitig Probleme zu erkennen.... das sind nunmal Punkte die überwiegend optisch erledigt werden..... wenn du lieber nen Tausender bezahlst, einen Tag länger auf dein Auto warten kannst und zufrieden bist, wenn man diesen einmal zerlegt und wieder zusammenbaut dann hau mal MG an, könnte ein neues Geschäftsmodell sein.
Die erste Inspektion verlief bei mir ohne Zwischenfall, die Updates wurden durchgeführt und bei der Begutachtung bei Fahrzeugannahme habe ich ein positives Gefühl bekommen, das man sich um den Kunden kümmert. Bei Abholung war das auch fürs Fahrzeug zutreffend, denn er wurde nicht außen gewaschen und kein Waschwasser nachgefüllt (wie von mir gewünscht) oder aufgelistetund abgerechnet, es wurde innen gesaugt und ich habe bezahlt was mir bei Abgabe vom Servicemitarbeiter an Preis für die Inspektion genannt wurde.
Und wenn mir was nicht klar war, habe ich nachgefragt.
Das kann ich übrigens jedem empfehlen, dem etwas nicht klar ist oder dem etwas nicht gefällt. nachzufragen. Kostet nix und wenn man die Leut ned grad anbellt oder von oben herab behandelt bekommt man meist ne brauchbare Antwort.
Ach und bezüglich die 7 Jahres-Garantie würde bei nem Leasing-Auto nicht ins Gewicht fallen..... wieso nicht?
Es kann auch am Akku oder in den Steuergeräten durchaus mal einen Produktionsfehler geben..... der manifestiert sich über das dritte Jahr (oder auch im ersten Jahr..... Elektronikbauteile mit Fehlern steigen meist recht früh aus, wenn die mal ein paar Jahre funktioniert haben tun sie das meist auch über viele weitere Jahre) was die Kiste vorm vierten Jahr zum Werkstattfall macht und er nicht mehr fährt..... keine Garantie, kein neuer Akku, weil das keiner zahlen kann und will der sich die Kiste geleast hat..... läßt man das Ding dann ein Jahr vor der Tür stehen und gibt ihn aufm ADAC-Schlepper zurück? Dann wirds auf jeden Fall Geld kosten wenn man nie beim Service war, weil die Garantie ja keine Rolle spielt.
Übrigens grad bei Familie Elektrisiert der Fall..... da gibt es wohl ein technisches Problem, das die Kiste lahmgelegt hat und sie nicht mehr fahren läßt..... das wird sicher kein Schnäppchen das zu fixen, aber die Kiste hat schließlich Garantie.
Es kann aber auch anders laufen..... siehe Dacia Spring vom Youtube-Kanal "Steckdosenauto".
Ersten Service gemacht, danach Probleme mit dem Protokoll gehabt aber nicht mit dem Autohaus kommuniziert und auf stumpf geschalten und sauer gewesen, das nicht jeder Wunsch von den Augen abgelesen wurde..... jetzt hat er vor ein paar Monaten den ersten TÜV gehabt und ist glatt durchgerasselt wegen Bremsen und Fahrwerk...... und für die Fahrwerksreparatur hat er selbst gezahlt, weil ja keinen Service mehr gemacht.... hätte er das gemacht, wäre das wohl beim zweiten Service auf Garantie gefixt worden innerhalb weniger Tage...... so hat er fast 800€ und mehrere Wochen benötigt, um das mit billigstem Kram ausm Zubehör zu "reparieren"..... das Zeug wird den nächsten TÜV nicht überleben.....
Bei so einem Verhalten kann ich nur den Kopf schütteln.... nix machen aber ein picobello Auto erwarten......
Was sind brauchbare Argumente?
Nachvollziehbares, belegbares, Quellenlinks oder Exceltabellen mit Zahlen, also harte Fakten.
Kein "alle E-Autos sind das Ergebnis von Kinderarbeit." oder irgendso ein anderes Standardargument, was man sich ausm Ärmel schüttelt, weil der Cousin des Bruders der Nichte seiner Eltern der Vater dessen Tochter hat gesagt.......
Greetz
Cap