Wenn jemandem das aber so kommuniziert wird, und das im System so automatisch läuft........
Egal, ich habe mich schon genug aufgeregt.
Wenn jemandem das aber so kommuniziert wird, und das im System so automatisch läuft........
Egal, ich habe mich schon genug aufgeregt.
Wenn ich das hier richtig lese wurden aber ja auch von diversen Wahl-Händlern Zahlungsaufforderungen versendet in dem Wissen, dass sie die Fahrzeuge nie zu dem angegeben Liefertermin liefern können.
Was man davon halten soll und wie hier die rechtliche Lage aussieht lass ich einfach mal offen.
Wenn jemandem das aber so kommuniziert wird, und das im System so automatisch läuft........
Egal, ich habe mich schon genug aufgeregt.
Das ist natürlich mehr als verständlich. Dir viel Kraft und Nerven für die ungewisse Zeit.
Die Lage ist für jeden, der betroffen ist sowieso ein Desaster.
Ich hoffe ja trotzdem noch, dass es irgendwie weitergeht und der Schaden minimal bleibt.
Bin froh, dass ich das Wahl-Angebot nicht wahrgenommen habe und wo anders die Kiste bestellt und abgeholt habe.
Hat jetzt hier schon jemand den Ausstieg aus einem laufenden und vor Ort abgeschlossenen Vertrag bei Wahl beantragt und vielleicht schon eine Antwort erhalten?
Ich war ja immer sehr positiv gestimmt aber diese Nachricht von der GF und die generelle Kommunikation lassen mich mittlerweile doch stark zweifeln und ich will nicht bis Dezember warten.
Wegen des Insolvenzverfahren kann der Kunde nicht einfach seinen Vertrag stornieren.
Ausnahmen sind das Vertraäge die unter das Fernabsatzgesetz fallen und Verträge die noch in der Widerrufsfrist sind.
Der Insovenzverwalter hat ein Sonderkündigungsrecht. Das steht auch in irgeneinem Gesetzt drin.
Alles andere ist gutwill des AH und Insolvenzverwalter.
Gibt auch noch den Lieferverzug... Dafür muss halt das Auto bereits auf dem Hof stehen und 6 Wochen moss angesetzt haben nach dem unverbindlichen Liefertermin. Möglicherweise geht es auch ohne angeliefertes Auto, wenn dein unverbindlicher Liefertermin 6 Wochen überschritten ist. Dann kannst du eine Nachfrist von 14 Tagen setzten. Nach dem ganzen kladaradatsch KANN man zurück treten, wenn das Auto immernoch aus bleibt, muss man aber nicht.
Soweit ich das verstanden habe
Die Möglichkeiten sind mir bekannt, habe aber das Problem das ich offiziell erst im Februar Verzug melden kann. Ich hoffe ja auf so etwas wie Kulanz von Wahl und man die Verträge freiwillig aufhebt. Hätte ja sein können das schon jemand bei Wahl genau das angefragt hat. Wenn das nicht geht ist man halt gezwungen bis zum bitteren Ende zu warten und man hat wieder Wochen oder Monate verloren
Wie kommt es eigentlich dazu, dass Autos schon bezahlt/angezahlt wurden?
In der Regel reicht es, wenn das Auto bei Abholung bezahlt wird.
Manche verlangen das Geld bei Zulassung, aber das war bei Wahl ja schon lange nicht möglich, da die ja keine Papiere bekommen haben (schon seit Monaten). Da war eigentlich schon klar, dass dort etwas im Busch ist.
Dies betraft nur Wahl-Fahrzeuge. Die Ausrede von denen war mehr als unglaubwürdig.
Bei unserem ZS war es so, dass der Wagen als sofort verfügbar verkauft wurde und wir für die Zulassung zahlen sollten und gezahlt haben. Und danach passierte wochenlang nichts, außer Hinhaltetaktik.
Das war bei mir der Moment, in dem die Alarmglocken schrillten.
Somit wären wir also fast selbst betroffen gewesen. Geld weg - kein Auto.
Zum Glück haben wir unseren Wagen noch im Juli, also vor der Insolvenz, erhalten. Bei uns wäre jetzt nur die Händlergewährleistung in Gefahr, aber wir hoffen einfach mal, dass da nichts passiert und nötigenfalls die Garantie greift.
Den Urban habe ich wegen der seltsamen Nicht-Kommunikation zum Glück woanders bestellt.
Oh man.. Wenn ich das hier so alles lese tut mir das echt nochmehr Leid als ohnehin schon. Ich hoffe das dreht sich alles irgendwie noch zum Guten (egal ob Auto geliefert oder Geld zurück).
Moin Euch allen,
mir geht es mittlerweile ganz ähnlich wie dir Haubergesel,. Ich habe meinen
MG4 Urban Premium am 29.08. bei Wahl in Limburg vor Ort bestellt.
Mein unverbindlicher Liefertermin ist der 22.02.2027.
Bis vor Kurzem war ich eigentlich noch recht zuversichtlich und
wollte einfach die Füße stillhalten. Mein Verkäufer hat mir
schriftlich bestätigt, dass mein Fahrzeug bei MG bestellt und
bestätigt ist. Einen aktuellen Liefertermin könne er mir noch
nicht nennen. Ich solle mich Anfang Dezember noch einmal melden.
Nur frage ich mich inzwischen: Was weiß ich denn Anfang Dezember
wirklich mehr? Selbst wenn das Insolvenzverfahren am 01.12.
eröffnet wird, bedeutet das ja noch lange nicht, dass dann
feststeht, wie es mit Wahl und unseren Bestellungen weitergeht.
Je mehr ich hier lese, desto unsicherer werde ich. Ich weiß
mittlerweile ehrlich gesagt auch nicht mehr, was ich machen soll.
Einfach weiter abwarten? Eine einvernehmliche Vertragsaufhebung
anfragen? Oder darauf hoffen, dass die Bestellung irgendwann
doch noch ganz normal abgewickelt wird?
Ich überlege inzwischen ernsthaft, meinen Anwalt einmal zu fragen,
wie er die Situation einschätzt und welche Möglichkeiten ich
überhaupt habe.
Zum Glück habe ich bislang weder eine Anzahlung noch den Kaufpreis
geleistet. Dabei wird es auch bleiben, solange keine wirklich
sichere Zahlungsabwicklung vereinbart ist. Eine ungesicherte
Vorabüberweisung kommt für mich unter diesen Umständen nicht
infrage. Allenfalls eine vernünftige Treuhandlösung oder eine
Zahlung unmittelbar bei gesicherter Fahrzeugübergabe.
Ich bin Rentner und habe mir das Geld für meinen ersten Neuwagen
mühsam über Jahre zusammengespart. Einen Verlust in dieser Größenordnung
könnte ich finanziell nicht noch einmal auffangen.
Eigentlich möchte ich meinen Urban nach wie vor haben. Aber die
Freude auf das Auto wird zunehmend von der Unsicherheit
überschattet.
Vielleicht berichtet ja hier noch jemand, ob Wahl einer
einvernehmlichen und kostenfreien Vertragsaufhebung bereits
zugestimmt hat oder ob es eine andere konkrete Lösung gibt.
Ich hoffe außerdem, dass vielleicht auch Mitarbeiter oder
Verantwortliche der Wahl-Gruppe hier im Forum mitlesen.
Es würde uns allen sehr helfen, wenn sich jemand mit
verlässlichen Informationen zu Wort melden könnte – natürlich
nur im Rahmen dessen, was öffentlich mitgeteilt werden darf.
Schon eine ehrliche Auskunft darüber, wann wir mit konkreten
Informationen zum weiteren Vorgehen und zu unseren Bestellungen
rechnen können, wäre viel wert.
Ich wünsche uns allen, die wir gerade in dieser Situation stecken,
dass die Geschichte noch ein gutes Ende nimmt – entweder mit der
Auslieferung unserer bestellten Fahrzeuge oder mit einer fairen
Möglichkeit, aus den Verträgen herauszukommen.
Ganz besonders hoffe ich für diejenigen, die bereits eine
Anzahlung oder sogar den vollständigen Kaufpreis geleistet haben,
dass sie entweder ihr Fahrzeug erhalten oder ihr Geld vollständig
zurückbekommen.
Der Gedanke, dass Menschen ihre mühsam zusammengesparten
Ersparnisse verlieren könnten, weil ein Unternehmen in
wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, ist für mich
nur schwer zu ertragen.
Und bei all dem dürfen wir auch die Mitarbeiter der Wahl-Gruppe
nicht vergessen. Ich wünsche ihnen von Herzen, dass die Sanierung
gelingt und möglichst alle ihre Arbeitsplätze behalten können.
Für sie und ihre Familien ist die Situation sicherlich ebenfalls
eine enorme Belastung.
Ich hoffe sehr, dass es am Ende für Kunden und Mitarbeiter
eine gute Lösung gibt.
Ich drücke uns allen die Daumen!
Gruß
Uwe