Das macht aus technischer Sicht keinen Sinn.
Das komplette Bordnetz inkl. des BMS ist auf eine normale 12V-Batterie ausgelegt. Durch das Ersetzen mit einer LiFePo-Batterie holt man sich eventuell nur andere/neue Probleme.
VG
SieDu
Das macht aus technischer Sicht keinen Sinn.
Das komplette Bordnetz inkl. des BMS ist auf eine normale 12V-Batterie ausgelegt. Durch das Ersetzen mit einer LiFePo-Batterie holt man sich eventuell nur andere/neue Probleme.
VG
SieDu
OK, andere User und ich haben unsere Bedenken gepostet.
Nun bist Du dran, sie zu widerlegen = eine LiFePo4 in Deinen MG4 einzubauen und über die Erfahrungen zu berichten
Ich brauche sie nicht zu widerlegen! Es geht mir ja darum in einem gemeinsamen Dialog überhaupt erst mal mögliche Probleme auszuarbeiten. Ich weiß viel, aber bei Weitem nicht alles! So trägt jeder was dazu bei zu einer guten Antwort auf die Frage zu kommen ob sich die Batterie austauschen lässt.
Das macht aus technischer Sicht keinen Sinn.
Das komplette Bordnetz inkl. des BMS ist auf eine normale 12V-Batterie ausgelegt. Durch das Ersetzen mit einer LiFePo-Batterie holt man sich eventuell nur andere/neue Probleme.
VG
SieDu
Was soll ich mit dieser pauschalen Behauptung anfangen? Ich hab doch im Eingangspost beschrieben welche technische Vorteile eine Li-Batterie hat. Lies es Dir einfach nochmal durch.
Und was ist jetzt eine "normale 12V-Batterie" für das von Dir angesprochene Bordnetz?? Eine Li-Batterie ist auch eine "normale 12V-Batterie", oder meinst Du dass die nicht 12V hat??
Und ob und wenn ja welche anderen/neuen Probleme entstehen könnten versuchen wir ja jetzt hier auszuarbeiten. Also berichte mal von den konkreten Problemen die Du siehst.
Nebulöse Aussagen wie "evtl. andere Probleme" helfen nicht weiter. Da sind wir schon längst mehr im Detail.
Ganz ehrlich weiß ich jetzt nicht ob Du wirklich eine Ahnung davon hast von dem was Du da tust.
Eine "normale 12V Batterie" ist eine handelsübliche bei Fahrzeugen seit vielen Jahren verwendete Bleibatterie. Das Bordnetz wurde auf diesen Typ von Bleibatterie (was die Ladekurven und den notwendigen Energiehaushalt betrifft) ausgelegt.
Wenn Du jetzt eine LiFePo-Batterie einbaust dann wird das grundsätzlich funktionieren weil in der LiFePo-Batterie ein eigenes BMS eingebaut ist das versucht dem Auto eine "normale Bleibatterie" vorzugaukeln, aber Du wirst sicher mit der Zeit ein paar andere Probleme bekommen.
Das ist technisch gesehen so als ob man eine 22" Felge eines Lamborghini Urus per Adapter an den MG4 schraubt. Technisch wird das gehen, aber trotzdem ist es Unsinn. Aber OK, wer's braucht solls halt machen.
VG
SieDu
Na also da muss ich Dir leider bescheinigen dass DU da deutlich weniger Ahnung hast als ich. Eine LiFePo4-Batterie hat kein eigenes BMS sondern nur einen internen Balancer.
Da wird auch nichts "vorgegaukelt"! Das sind 4 LiFePo4-Zellen in Serie geschalten die eine Nennspannung von 3,2 V je Zelle haben. Bei 4 Zellen also 12,8 V. Die Ladeschlussspannung liegt bei 3,65 V was 14,6 V in Reihe entspricht. Was also soll da vorgegaukelt werden??
Deine Lamborghini Urus-Vergleiche in Ehren! Aber von elektrotechnischem Fachwissen sind die so weit entfernt wie Dein Batterie-Wissen von meinem.
Der grundsätzliche Unterschied einer LiFePo4-Batterie von einer Pb-Säure-Batterie liegt lediglich im deutlich niedrigeren Innenwiderstand. Was das für das Ladesystem bedeutet weißt Du ja sicherlich mit Deinem "Fachwissen"...
Und um weitere Fachwissendiskussionen zu beenden: ich habe Erfahrungen mit Lithium-Batterien seit fast 20 Jahren, hab Lithium-Batterien selbst "gebaut" (Stichwort: Modellfliegerei), hab über Jahre Lithium- und Blei-Starterbatterie incl. Ladegeräte verkauft, hatte mehrer Schulungen und Workshops von Varta, Exide und JMP-Technics EU zu Batterietechnik, fahr seit Jahren mit LiFePo4-Batterien in Motorrädern und BMW-E-Rollern rum, hab nen eigenen YouTube-Kanal in dem ich auch schon mal LiFePo4-Starterbatterien überlade und belaste bis sie in Rauch aufgehen und bin nebenbei noch Maschinenbautechniker. Also komm mir jetzt bitte nicht mehr mit Felgengrößen-Vergleichen und lass uns auf dem technischen Niveau weiter diskutieren wie das hier schon von Anfang an in diesem Thread gemacht wurde.
Du darfst Dich gerne daran beteiligen. Aber dann bitte mit elektrotechnisch kompetenten Wortmeldungen und nicht über Mutmaßungen zur "Ahnung" von Gruppenmitgliedern. Wir "ahnen" nicht, wir tauschen uns hier nur über gesichertes Wissen aus!
Nix für ungut, aber das musste jetzt raus! ![]()
Kein Problem.
Habe verstanden dass Du der absolute LiFePo-Profi bist und Du bist auch der Profi bzgl. Bordnetz und Energiemanagement. Und Du weisst auch dass die im BMS des Fahrzeugs hinterlegte Bleibatterie-Ladekennlinie perfekt zur Ladekennlinie einer LiFePo4-Batterie passt.
Alles gut. Auf dieser Ebene können wir hier die Diskussion beenden.
Du bist der Allwissende bzgl. aller beteiligten Komponenten und das reicht mir schon.
Auch nett dass Du hier entscheidest dass ich mich "hier beteiligen darf". Aber nur wenn ich das schreibe was Du für richtig hältst ![]()
Und ja, bzgl. Entwicklung von Bordnetzen und Energiemanagement habe ich viele Jahre Erfahrung und zwar so viel dass ich mit jemanden der meint er ist der Allwissende solche Dinge nicht diskutieren werde.
P.S. Seit wann ist ein eigener YT-Kanal denn ein Qualitätskriterium ??? Ich sehe das genau andersrum.
VG
SieDu
Ich habe mich mal wieder an den Thread erinnert um etwas rechenrchiert, um evtl. passenden LiFePO -Ersatz für unsere Bleibatterien im MG4 zu finden.
Ab Werk ist da etwas verbaut, was z.B. der Varta B18 entspricht:
12V_Varte BlueDynamic_Daten.pdf
Das ähnlichste was ich in LiFePO fand, ist das hier:
Die hat zwar auch Bodenleisten zwecks bastelfreier Befestigung, ist aber 3,7cm länger, womit das "bastelfrei" schon wieder fraglich werden könnte.
Auch die Selbstentladung macht sie nicht wirklich wartungsärmer als den Bleiklotz:
ZitatEigenverbrauch: 3 - 16 Ah plus 3% der aktuellen Kapazität/Monat
...
Um Schäden durch Tiefentladung zu vermeiden, alle 5 Monate nachladen.
Der Gewichtsvorteil von 10,9 zu 11,29kg ist kaum nennenswert.
Und ich kann nicht abschätzen, wie die CCU auf den vermutlich geringeren LiFePO-Innenwiderstand reagiert: Wenn die Überlastbegrenzung des 12V-Ausganges auf übliche Bleibatterien ausgelegt ist, könnte er womöglich von einer LiFePO gekillt werden - das wäre der GAU, verursacht von einer "modernen" Batterie, die schon selbst über 1.000€ kostet: https://campofant.com/saftkiste-100ah/
Mein Fazit anhand dieser Infos: In meinen XP kommt keine LiFePO-Starterbatterie.
Wo liegt denn eigentlich das Problem mit der OEM-Batterie? War die defekt?
Das Auto lädt doch bei längeren Standzeiten automatisch nach, wenn die Spannung auf etwa 50% gesunken ist.
Theoretisch müsste die Batterie lange durchhalten.
Das Batteriemanagament für die 12V Batterie ist auf eine Bleibatterie kalibriert. Das Ersetzen durch eine LiFePo4-Batterie ist eine schlechte idee. Viel Geld für nichts.
Alles anzeigenIch habe mich mal wieder an den Thread erinnert um etwas rechenrchiert, um evtl. passenden LiFePO -Ersatz für unsere Bleibatterien im MG4 zu finden.
Ab Werk ist da etwas verbaut, was z.B. der Varta B18 entspricht:
12V_Varte BlueDynamic_Daten.pdf
Das ähnlichste was ich in LiFePO fand, ist das hier:
Die hat zwar auch Bodenleisten zwecks bastelfreier Befestigung, ist aber 3,7cm länger, womit das "bastelfrei" schon wieder fraglich werden könnte.
Auch die Selbstentladung macht sie nicht wirklich wartungsärmer als den Bleiklotz:
Der Gewichtsvorteil von 10,9 zu 11,29kg ist kaum nennenswert.
Und ich kann nicht abschätzen, wie die CCU auf den vermutlich geringeren LiFePO-Innenwiderstand reagiert: Wenn die Überlastbegrenzung des 12V-Ausganges auf übliche Bleibatterien ausgelegt ist, könnte er womöglich von einer LiFePO gekillt werden - das wäre der GAU, verursacht von einer "modernen" Batterie, die schon selbst über 1.000€ kostet: https://campofant.com/saftkiste-100ah/
Mein Fazit anhand dieser Infos: In meinen XP kommt keine LiFePO-Starterbatterie.
Ulf, eine 100Ah-Batterie ist ja da auch viel, viel zu groß. Sozusagen mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Es gilt die Faustregel dass eine Pb-Batterie durch eine LiPo-Batterie mit 1/3 der Pb-Kapazität ersetzt werden kann.
Denn eine Pb-Batterie kann nur etwa 1/3 der DIN-Kapazitätsangabe sinnvoll im PKW als Starterbatterie nutzen.
Eine Pb-Batterie hat einfach einen viel zu starken Spannungsabfall. Nach DIN/EN sind auch folgende Messparameter festgelegt:
Entladestrom: 10% der Nennkapazität
Entladeschlussspannung: 10,5 V
Mit diesen Werten startest nicht mal mehr ein E-Fzg., geschweige denn einen Verbrenner mit Anlasser.
Ein LiPo hat aber auch mit einem SoC von 10% noch eine Spannungslage und eine Stromabgabe die locker zum starten reicht.
Die Selbstentladung einer Pb-Batterie kannst auch überhaupt nicht mit der einer LiPo-Batterie vergleichen.
Pb-Batterie: bis zu 30% pro Monat
LiPo-Batterie: 1-3% pro Monat.
Meine Motorradbatterien habe ich alle auf LiPo umgestellt und die werden in der 4-monatigen Winterpause nicht mal mehr ausgebaut. Geschweige denn aufgeladen. So geht das schon seit 8 Jahren mit der ältesten LiPo-Batterie.
Eine etwa 20 Ah große Li-Po-Batterie wiegt auch nur einen Bruchteil der vergleichbaren 60 Ah Pb-Batterie.
Die Selbstentladung einer Pb-Batterie kannst auch überhaupt nicht mit der einer LiPo-Batterie vergleichen.
Pb-Batterie: bis zu 30% pro Monat
LiPo-Batterie: 1-3% pro Monat.
Wie alt und sulfatiert muß denn eine Bleibatterie für 30% Selbstentladung / Monat sein? ![]()
Ich hatte seit August 22 eine "leichte" Varta 544 402 044 ca. 1/2 Jahr lang in meinem 2,0l Polo WRC in Betrieb, habe dann zum Verkauf wieder die schwerere OEM-Batterie eingebaut, und seitdem steht die Varte als Backup für den MG4 arbeitslos in meinem Arbeitszimmer.
Alle paar Monate lade ich sie mit 14,4V voll, das letzte Mal ca. Anfang Dezember. Habe grade mal ein DMM drangehalten: im Leerlauf 12,70V. Damit hätte sie in ~ 1/2 Monaten praktisch keine Selbstentladung gehabt: