Beiträge von GelberSchlumpf666

    Das mit den "wenigen" Verlusten nach 3 oder 4 Jahren sehe ich leider ganz anders, auch wenn es mich natürlich wirklich freuen würde.

    80% der Deutschen leasen Elektrofahrzeuge und das mit guten Grund.

    Viele leasen auch deshalb mittlerweile Fahrzeuge weil sie eben alle paar Jahre ein neues haben wollen (und dann möglichst auch gleich ein voll ausgestattetes Premiummodell von einem Premiumhersteller), neben einem neuen Smartphone alljährlich, nen neuen TV alle zwei Jahre und mehrfach Urlaub im Jahr... - leasen ist für Privatleute eigentlich die teuerste Art Geld für ein Fahrzeug auszugeben, gleichzeitig die günstigste wen man meint, ständig was neues haben zu müssen und nicht das Geld dafür parat zu haben.

    Früher hat man sich einen alten Gebrauchtwagen gekauft wenn man jung war, heute kommen meine 20-jährigen Arbeitskollegen nach der Ausbildung alle mit einem dicken BMW oder Audi und zahlen am Ende dafür Unsummen fürs Leasing... nach zwei Jahren geht es dann von vorne los... da steht der nächste 5er BMW auf dem Hof...


    Die Angst um die Batterie sollte mittlerweile nicht mehr dazu führen, dass man ein Fahrzeug least statt kauft (erst recht bei den Garantien der vieler Hersteller auf die Batterie). Die Batterien aller Hersteller haben sich eigentlich überall als ziemlich zuverlässig erwiesen allen Unkenrufen der Benzinlobby über die Jahre hinweg - und mittlerweile sind sie auch groß genug für genügend Reichweite - außer vielleicht für Diesel-Dieter der meint jeden Tag 1000 Kilometer mit seinem 3 Liter Diesel zu fahren... Klar geht mal eine Batterie kaputt und das ist dann teuer... hab aber auch schon nagelneue Getriebe und Benzinmotoren gesehen die nach kürzester Zeit hohe Reparaturkosten verursacht haben.

    Mit dem Verlust sehe ich es so... Autos verlieren mehr oder weniger ähnlich prozentual über die Jahre an Wert. In der Gesamtsumme macht das bei einem günstigen Fahrzeug letztlich aber weniger Euro aus. 30% von 20 Tsd. Euro ist eben weniger als 30% von 40 Tsd. Euro. Sofern die Qualität des Fahrzeugs nicht unterirdisch ist, MG weiter expandiert und hoffentlich an seinem Ruf arbeitet so denke ich, dass sich ein MG auch in ein paar Jahren noch gut verkaufen lässt oder man das Auto eben gerne weiterfährt weil es immer noch gut taugt.

    Ich weiß nicht wie du darauf kommst? Es gibt von jedem Hersteller Geschichten die einen schlechten Ruf begründen würden. Hier bei MG ist es genau so.

    ...klar gibt es von allen Herstellern "Horrorstorys" zu lesen - aber es gibt schon unterschiedliche Marken die einfach einen besseren Ruf haben. Ich denke man muss da differenzieren und auch mal ehrlich sein (selbst wenn man einen MG fährt oder bestellt hat). Der günstige Preis kommt nicht alleine daher weil das Auto aus China stammt. Der Preis kommt daher weil MG größer in den europäischen Markt einsteigen möchte und auch daher, dass es sich NICHT um einen zuverlässigen Toyota, einen hochwertigen Mercedes oder einen schicken französischen Kleinwagen handelt.


    Oder glaubst du MG könnte mit Toyota, VW, Mercedes, BMW, KIA, Cupra uns Konsorten ernsthaft konkurrieren wenn sie für den MG4 Urban den gleichen Preis aufrufen würden wie für einen VW ID.3? MG weiß schon warum der MG4 Urban so niedrig bepreist ist... Trotzdem bekommt man sehr viel Auto für das Geld (man muss sich ja nur mal bei der Konkurrenz umschauen).


    Es gibt so einige Pannenstatistiken in denen verschiedene Hersteller verglichen werden in denen MG eben nicht gut abschneidet. Ich finde das nicht schlimm, man sollte es aber auch nicht abtun.

    Ich setze bzw. hoffe darauf, dass MG beim Urban aus vergangenen Fehlern gelernt hat... Wichtig ist z.B. ein dichtes Händlernetz. So einige Marken sind u.a. auch deswegen nach hohen Marktanteilen in der Vergangenheit mittlerweile nahezu komplett vom dt. Markt verschwunden weil es kaum mehr Händler in Deutschland gibt und entweder die Qualität schlecht war (Fiat) oder die Fahrzeuge zu selbstbewusst eingepreist wurden (Honda).

    Die absolute Mehrheit wird den MG4 Urban bestellt haben da es sich um ein Fahrzeug handelt was sehr viele Vorzüge mit sich bringt (Preis, Ausstattung, Größe, Reichweite, gefällige Optik). Und eigentlich ist es das was zählt - verbunden mit der Hoffnung, dass es wenig technische Probleme gibt und falls doch, dass diese gut gelöst werden können. Wegen Spaß am Fahren oder aufgrund der besonderen Qualität oder des stylischen Auftritts hat sich aber vermutlich niemand das Fahrzeug gekauft.

    Wäre spannend eure Geschichten zu hören, weshalb es der MG4 Urban geworden ist oder nicht.

    ...zuerst einmal: deine Beiträge in diesem Thread könnten ebenso von mir stammen!


    Ich habe noch nicht bestellt, hoffe aber das klappt noch im Juni! (für 6 Tsd. Euro mehr würde ich defintiv NICHT bestellen). Momentan ist denke ich der perfekte Zeitpunkt für ein Elektroauto. Die Spritpreise gehen durch die Decke, ein Ende ist nicht absehbar. Weiterhin gibt es mittlerweile viele "ausgereifte" Modelle mit Ausstattung, Reichweite, Größe etc. da ist für jeden was dabei.


    Der MG4 Urban klingt vor allem nach einem runden Paket mit einemsuper Preis-Leistungsverhältnis.


    Es gibt schon einige Modelle anderer Hersteller die ich optisch schöner finde, die vermutlich auch qualitativ besser sind oder beides zusammen. Das Problem ist, dass die alle mehrere Tsd. Euro mehr kosten.


    Interessant sind z.B. der Skoda Epiq, VW ID.3, Cupra Born, KIA EV3 - ich denke die sind platz-, ausstattungstechnisch und leistungsmäßig alle "ähnlich" - bzw. kämen die meisten die einen MG4 Urban gewählt haben auch mit den von mir genannten Fahrzeugen gut zurecht. Problem ist: die sind alle mehrere Tausend Euro teurer wenn man eine ähnliche Ausstattung, einen ähnlichen Akku etc. haben möchte.


    Ich denke daher auch, dass der Rabatt von 6 Tsd. Euro bei MG weiterhin bestehen bleibt. Ein MG muss quasi günstiger sein als die oben genannten Modelle! Die haben alle einen mehr oder weniger guten Ruf - auch der (alte) ID.3 ist trotz aller Kritik nach ein sehr gutes Auto. Und seien wir ehrlich: MG hat einen miesen Ruf (Qualität, Service, Reparaturzeiten). Das muss man einfach einpreisen oder bedenken. Gäbe es einen ähnlich gut ausgestatteten neuen KIA EV3 oder einen Cupra Born für den gleichen Preis würde ich nicht einen Gedanken an den MG4 Urban verschwenden.

    ob ein Auto nun 50 oder 100 Euro mehr im Jahr an Versicherungsprämie kostet wie ein vergleichbares Auto von einem Mitbewerber halte ich fast für vernachlässigbar. Man kann es nicht ändern wenn man einen MG fährt - zudem können sich Typklassen jährlich ändern, was heute günstig ist kann in zwei Jahren durch Typklassenerhöhungen schon teuer sein - oder man hat Glück und es ist umgekehrt.


    Zwar gehört die Versicherungsprämie zu den Unterhaltskosten aber letztlich halte ich andere Dinge für entscheidend (z.B. Reparaturkosten und -häufigkeit bei einem Defekt, Reparaturdauer). Hier trennt sich die Spreu vom Weizen...

    Ich bin schwer am Überlegen mir einen MG4 Urban zu bestellen.

    Meine größten Bedenken drehen sich um mögliche Werkstattaufenthalte (aus welchen Gründen auch immer). Gerade bei MG finden sich ja einige "Horrorstorys" in denen das Fahrzeug monatelang in der Werkstatt stand... Es wäre mein einziges Fahrzeug und ich bin mehr oder weniger nahezu täglich darauf angewiesen...

    Daher würden mich die Garantieleistungen bei Einhaltung der bei MG eng getakteten (jährlich) und teuren Wartungsintervalle interessieren. 7 Jahre hört sich toll an - nur was bringen sie wenn es dann Probleme gibt bzw. die Garantieleistungen "schlecht" sind bzw. 90% vom Auto ausgeschlossen sind oder sich die 7 Jahre nur auf "die Funktionalität des Handschufachs" beziehen?

    Mich würde z.B. interessieren ob es bei einem unverschuldeten technischen Defekt, bzw. eines Rückrufs etc. während der Garantie auch ein Anrecht auf ein Ersatzauto für die Dauer der Reparatur gibt? (ich spreche hierbei nicht von selbst verursachten Schäden/Unfällen etc.).

    ...auch wenn es sich um den "normalen" MG4 handelt von dem du schreibst so kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man eine 17-Zoll (?) Alufelge mit 140-160 Nm anzieht. Oder bezieht sich diese Angabe auf eine Stahlfelge. Bei meinem Honda steht ganz deutlich in der Anleitung, dass die 17-Zoll-Alufelge mit 107 Nm angezogen wird. Kann mir nicht vorstellen, dass es solche Unterschiede gibt...

    Unterschiede gibt es häufig zwischen Stahl- und Alufelgen wobei die Stahlfelgen fester angezogen werden (müssen), während es bei Alufelgen auch schnell mal zu Beschädigungen/Verzug kommt wenn man es beim Festziehen all zu gut meint.

    Gibt es irgendwo "offizielle Elastizitätswerte" des MG4 Urban?

    d.h. die Beschleunigungszeit von 60 km/h auf 100 km/h bzw. von 80 km/h auf 120 km/h.

    Leider findet man immer nur die Beschleunigung von 0 km/h auf 100 km/h was im Alltag überhaupt kaum relevant ist.


    Würde mich wirklich sehr interessieren, wie sich die Elastizität im Vergleich zu einem durchschnittlichen ca. 140 PS starken Saugbenziner bzw. einem 140 PS starken Turbodiesel verhält. Bei einem Überholvorgang kann man im Benziner zur Not noch zwei Gänge runterschalten um zügiger zu beschleunigen, bei einem Elektroauto ist das ja so nicht möglich...


    Bei einem Elektroauto müsste die Angabe der Zeit bzgl. der Elastizität (d.h. des "Durchzugs) ja ziemlich einfach anzugeben sein aufgrund des 1-Gang-Getriebes... Leider findet man nichts dazu. :(