Am besten auf die Ventile des Akkus gucken - die waren oft in der Vergangenheit Nr 1 Problemursache bei Tesla (setzten sich zu).
Bist Du sicher, daß die MG4-Akkus die gleichen oder ähnlich fehlkonstruierte Ventile haben?
Am besten auf die Ventile des Akkus gucken - die waren oft in der Vergangenheit Nr 1 Problemursache bei Tesla (setzten sich zu).
Bist Du sicher, daß die MG4-Akkus die gleichen oder ähnlich fehlkonstruierte Ventile haben?
Beim MG4 EV Urban 2026 wurde der Akku-Pack bei der E3-Plattform zu einem aktiven Teil der Karosseriestruktur und verstärkt diese massiv.
Das ist einer der Gründe, warum ich mit heutigem Stand nach dem Leasing-Ende im Herbst 27 nochmal einen MG4 (Facelift) haben möchte.
Da wird der 4-Jahres-Service vermutlich Richtung 1.000€ oder darüber gehen.
Ärgerlich, wenn das
Auto gleich danach an die Leasinggesellschaft zurückgeht.
Und wohl dem, der ein 4-Jahres-Leasing incl. Wartungskosten abgeschlossen hat ![]()
Meine weiteren Eindrücke und Erfahrungen mit dem Carscanner (CS):
Wenn man in der App die Daten-Auswahl-Liste (genannt "Sensoren") ansieht, wird klar, daß die App ursprünglich für Verbrennerfahrzeuge gemacht wurde: es gibt gefühlt Hunderte Daten rund um Lambdasonden, Luftmasse, Ladedruck, thermodynamische Motorlast etc.pp.
Demgegenüber wirkt die Liste der darstellbaren Parameter beim MG4 eher bescheiden.
Da sich die oft genutzte CS-"Übersicht" weitgehend frei konfigurieren läßt, habe ich hier mal alle "Sensoren" reingepackt, die m.W. plausible Werte liefern; die roten Werte unten zeigen einige Beispiele für Sensoren die sich zwar auswählen lassen, aber unsinnige Daten zeigen:
Screenshot_20260619_121441_Car Scanner.jpg
Wer den SoC aus den MG4-Displays mit Dezimalstellen sehen will, kann sich den CS-Sensor "verbleibende Nutzungsdauer Hybrid-Akku" in die Übersicht holen und z.B. in Display-SoC umbenennen (siehe oben). Als Zahlenformat empfehle ich 0,0 weil die Daten in 0,4%-Schritten gestuft sind und mehr als 1 Dezimalstelle daher keinen Sinn macht.
Das Zahlenformat läßt sich über die Sensoreigenschaften wählen, wenn man den Finger so lange auf das Wertefeld in der Übersicht legt, bis sich das Anpassungsmenü öffnet.
Welche Bedeutung der oben grau hinterlegte "SoC Displayed" hat, weiß ich nicht. Denn er hat keine Parallele in den Daten meines Diagnosetablets: letzteres zeigt bei 100%-Vollladung einen SoC von 93%, und das entspricht dem CS-Sensor namens "State of charge", den ich in der Grafik oben in BMS-SoC umbenannt habe.
Beim CS kann man sich eigene Übersichtsseiten zusammenstellen, um z.B. die Daten aus Kalibrierungsladungen bestmöglich für die DIY-Prüfung des SoH nutzen zu können. Denn auch der CS kann beim SoH nur das auslesen, was das BMS behauptet.
Übrigens läßt sich das Erstellen und Editieren von Übersichtsseiten auch bequem z.B. im Büro = ohne Verbindung zum MG4 erledigen, wenn man den CS öffnet und unten Demo wählt.
Als Zugabe bringt der CS eine Art Drag-Timer für Beschleunigungs- und Durchzugsmessungen mit:
Der funktioniert tatsächlich (soweit ich es verstehe, wahlweise mit CANBus- oder GPS-Daten), und es gibt sogar Optionen zum Ändern der Start- und End-Geschwindigkeiten, sowie zum Umschalten auf Viertelmeile-Zeit und für Bremszeit und –weg.
Da mein Dongle 3 LEDs für Spannungsversorgung, Bluetooth-Anbindung und OBDII-Verbindung hat und in der OBD-Buchse des MG4 senkrecht nach unten in Richtung Pedale blinzelt, habe ich ihm zur optischen Funktionskontrolle ein Stückchen Pappe angeklebt, das die LED-Signale in Richtung Fahrersitz sichtbar macht:
Im persönlichen Vergleich mit meinem Diagnosetablet liegt der größte Unterschied zum CS im Umfang der einsehbaren Daten.
Wieviel mehr Daten das Diagnosetablet liefert, läßt sich schon am Beispiel des BMS erkennen, dessen Daten auch den größten Teil der CS -Übersicht belegen:
2025-12-08_10-43-18_bms_laden16A_pumpeOFF.pdf
Zudem liefert der CS abseits des E-Antriebs incl. Akku so gut wie keine Daten: Motorregelung, BodyControlModule, Klimaanlage, CCU usw. bleiben für den CS-Nutzer unerreichbare BlackBoxes.
Schaut man aber auf den Preis beider Systeme, dann liegt der CS beim Preis-Leistungs-Verhältnis für mich weit vorne: Wenn schon ein Smartphone vorhanden ist, kostet ein guter / empfohlener Dongle zusammen mit der Freischaltung auf die zeitliche unbegrenzte CS-Pro-Version ca. 40 €.
Bei meinem Diagnosetablet kostet alleine die jährliche Online-Anbindung (ohne die sich beim MG4 keine ECU öffnen läßt) incl. ständiger App-Updates für fast alle Auto-Hersteller und -modelle runde 200€.
Das wirkt aber weniger dramatisch, wenn man die täglichen Kosten von "nur" 55c vor dem Hintergrund der erreichbaren Datenmengen und möglichen Service-Arbeiten (z.B. Öffnen der HA-Bremsen zum Belag- / Scheibenwechsel) incl. TPMS-Aktionen betrachtet.
Mein persönliches Fazit:
Der CS deckt den größten Teil meiner Daten-Neugier beim MG4 ab und hat den Vorteil der leichteren Handhabung. So kann ich auch einen Teil der laufenden Kosten für mein Diagnosetablet sparen, wenn mir nach Ablauf des letzten bezahlten 365 Tage-Zeitraums ein paar Monate lang der CS reicht, bevor ich den nächsten Jahresbetrag für das Tablet bezahle.
V-Strom 1000 Wenn Du ein Smartphone hast und noch einmalig ~40€ (für Dongle und unbegrenzte Carscanner-Vollversion) plus die nötige Zeit zum Kennenlernen der SW investierst, könntest Du verstehen, worum es geht ![]()
Nachdem auch ich mich nicht länger vor dem Kauf eines Smartphones drücken konnte, habe ich mir bei der Gelegenheit die Carscanner-App draufgepackt und gleich die ~8€ für die dauerhafte Pro-Version investiert, plus einen empfohlenen Dongle.
Dann wollte ich wissen, welche Sampleraten für die Stromsprung-Ri-Prüfung (siehe #1) mit dem Carscanner machbar sind.
Dafür habe ich erstmal den Test der (vom MG4) unterstützten Sensoren durchlaufen lassen, damit die App keine Zeit mit der Anforderung von Daten verschwendet, die der MG4 gar nicht bereitstellt:
CarScanner_DatenProfilwahl.jpg
Dann habe ich die Daten auf der Übersichts-Seite auf das absolute Minumum reduziert...
Screenshot_20260618_101126_Car Scanner.jpg
... und sah Ping-Daten von ca. 2000 msec, was rund 0,5Hz Samplerate ermöglichen sollte und IMO schnell genug für eine brauchbar genaue RI-Bestimmung sein dürfte.
Da neben Strom und Spannung auch die Zelldrift wichtig ist, erzeugte ich eine weitere Übersichtsseite:
Screenshot_20260618_101218_Car Scanner.jpg
und war erfreut, daß die Pingzeiten sich nicht propotional um 50% auf ~ 3000 msec erhöhten, sondern nur um ca. 20%.
Da die Zelldrift nicht berechnet werden kann, ohne die max. und min Zellspannung zu kennen, packte ich auch diese Daten in die Übersichtsseite...
Screenshot_20260618_101238_Car Scanner.jpg
... und sah, daß die Pingzeiten tasächlich nicht weiter anstiegen.
Die Überprüfung per Datenaufzeichnung bestätigte mit berechneten Sampleraten von ca. 0,51 bzw. 0,42 Hz die Erwartungen anhand der Pingzeiten - siehe die .xls im Zip-Anhang.
Für die langen Lade-Aufzeichnungen zwischen ca. 360V Ruhespannung und der Abschaltung (siehe #1) sind keine so hohen Sampleraten nötig. Also habe ich mir eine weitere Übersichtsseite zusammengestellt, mit der man alles im Blick behalten kann, was der Carscanner rund um den Akku hergibt:
Screenshot_20260618_101306_Car Scanner.jpg
Pingzeiten um 5000 msec = 5 sec = ca. 0,2 Hz Samplerate bei den meisten Daten sind relativ lahm. Aber da sich während der bis 100% durchlaufenden Ladung alles noch vile-viel langsamer ändert, kann man z.B. Kalibrierungsladungen mit dieser Übersicht praktisch perfekt überwachen - siehe wieder #1.
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Dann bin ich ja mal gespant was die 4. bei mir nächstes Jahr kosten soll..
Und ich bin gespannt, welchen Aufpreis das Inspektionspaket künftig im Leasing kosten wird ![]()
Du solltest testen, ob diese Entsperrung an einem Ort funktioniert, an dem dein Smartphone keinen Zugriff auf ein w-lan hat.
Bei dem Test läßt sich die Cariqa-App gar nicht öffnen: "Internetverbindungsfehler, bitte überprüfe Deine Verbindung".
Cariqa ist kein Rundum-Preisknacker. Aber z.B. in meiner Umgebung sind die Pfalzwerke gut vertreten, und mit der EWE-Go-Karte zahle ich immer die Roaming-üblichen 62c/kWh.
Bei Cariqa sind es an HPC maximal 59c, nachts zwischen 21 und 7 Uhr = 55c.
An 50kW-Säulen sind es tagsüber 54 - 57c und nachts 50 - 53c je nach Wochentag.
An AC-Säulen sind es tagsüber 49c und nachts 39c.
Ob sich Cariqa lohnt, muß man also gezielt für den eigenen Umkreis und Ladegewohnheiten checken.
die Zeit mit einem Ladeziegel überbrücken....welchen könnt ihr empfehlen?
Den hier: https://www.amazon.de/dp/B0F8J3J4HN
Lädt 3-phasig wie eine richtige WB mit 11 kW, oder 1-phasig per beiliegendem Schuko-Adapter. Einfache Bedienung am Gerät statt per App. Informatives Display mit Spannung und Strom einzeln für jede Phase.
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Gibt es den wenigsten für die Aktivierung des Accounts für die APP eine zweite Authentisierung?
Habe heute die Cariqa-Karte bekommen und mit dem Code von der Rückseite aktiviert: der hat immerhin 16 alphanumerische Zeichen und ist daher nicht allzu leicht zu erraten.
Um Mißbrauch weiter zu erschweren, ist die Karte defaultmäßig gesperrt und muß per App vor einer (oder mehreren) geplanten Ladung(en) entsperrt werden: für wahlweise 15 Minuten, 1 Stunde oder 12 Stunden. Man kann diese Sperre auch dauerhaft deaktivieren (wovon Cariqa explizit abrät): dann ist die Karte IMO so mißbrauchsgefährdet wie andere Ladekarten ohne diese Sperr-Option.