Warum VW nicht direkt den Nachfolger für eUp, warum BMW den fantastischen I3 einschlafen lassen hat, bleibt wohl ewiges Geheimnis.
Ich vermute, das waren nur "Testballons" und keine Basis für einen echten Anfang.
Warum VW nicht direkt den Nachfolger für eUp, warum BMW den fantastischen I3 einschlafen lassen hat, bleibt wohl ewiges Geheimnis.
Ich vermute, das waren nur "Testballons" und keine Basis für einen echten Anfang.
Hatte das gleiche Problem. Nur hat mein Verbrenner endgültig den Geist aufgegeben und eine Alternative musste her.
Ich habe alles durchgerechnet. Elektro-Leasing, Benzin/Diesel-Leasing, PlugIn-Leasing, Voll/Leichthybrid-Leasing. Alles war nach Ladekosten und selbst mit zu Grunde gelegter Kapitalmarktrendite von 7-8% auf den nicht stattfindenden Barkauf zu Beginn wie beim MG4 Urban nach 3 Jahren teurer. Einzig und allein das E-Auto Leasing bei deutlich schlechter ausgestatteten Modellen war nach 3 Jahren um ca. 50€ billiger.
Die einzige Frage mit der ich nach der Bestellung hadere ist, ob es Sinn gemacht hat den Active zu bestellen oder, ob ich eher bei der 54kwh Comfort Variante in einer schneller erhältlicheren Farbe hätte zugreifen sollen. Brauchen tue ich die Mehr-Reichweite nicht. Es wäre rein um den höheren Wiederverkaufswert und die schnellere Lieferung gegangen. Nach meinen mathematischen Berechnungen schrumpft die Preisdifferenz zwischen Active 43kwh (50-52% von Liste) und Comfort 54kwh (54-56% von Liste) in den ersten 3 Jahren von 3500€ auf 2500€. Wenn man die 3500€ nicht bezahlt und anlegt, werden aus diesen 3500€ nach 3 Jahren ca. 4290€, die dann auf den Active-Restwert draufgerechnet werden.
Active-Restwert: 12500€+4290€=16.790,00 €
Comfort-Restwert: 15000€
Die 1790€ Mindervermögen kann man natürlich als Konsum für den höheren Komfort sehen, aber ich bin leider immer in knallharter Preis/Leistungsberechnung gefangen.
🫣
Schön, dass ich nicht der einzige bin, der das alles durchkalkuliert hat. Witzigerweise kamen mir mittendrin die umgekehrten Zweifel. Hätte evtl. lieber den Active genommen, weil er gereicht hätte und man beim Comfort, wenn man ehrlich ist, einen hohen Aufpreis für Sitzheizung und andere Farbe zahlt. Hätte es den Active mit großem Akku gegeben, hätte ich den genommen. Hätte auch erst einmal einen gebrauchten Kleinwagen genommen, aber wollte die Finanzierung für den Neuwagen zu guten Konditionen gesichert haben, bevor ich meinen Job kündige. Insofern bin ich mit meiner Entscheidung für den Comfort54 weiterhin zufrieden. Den Aufpreis sehe ich als Komfortaufschlag, nicht als Investition.
Ist doch OK wenn ihr das eben rechnerisch genau haben wollt. Alle entstehenden Werte in der Zukunft sind naturgemäß wenig verlässlich und entstehen erst parallel zur Marktentwicklung.
Und genau da liegt doch für beide Varianten, also Active und/oder Comfort, auch die Lösung:
Ihr habt es schlichtweg beide richtig gemacht.👍👍👍
Beide Modelle sind derzeit hoch attraktiv und gewinnen an Bekanntheitsgrad. Das erleichtert eine spätere Vermarktung. Beim Verkauf des Spring im Frühjahr haben wir schon einen Vorgeschmack auf das zunehmende Interesse an gebrauchten E-Autos bekommen. Wir hätten locker drei davon verkaufen können.
Wahrscheinlich wird's in den Jahren noch "normaler" gebrauchte e-Autos zu kaufen. Allerdings wird dabei auch ein Grundsatz vom Verbrenner erhalten bleiben. Gebrauchtwagen mit "voller Hütte" sind gefragter, werden aber nicht so viel teurer gehandelt als "Buchhalter-Ausstattung".
Danke für eure Rückmeldungen. Ich sehe das ähnlich. Jeder handelt nach seinen individuellen Bedürfnissen.
Schlussendlich habe ich mir vielleicht mit dem Active einen kleinen finanziellen Vorteil errechnet (ohne zu wissen, ob dieser so eintritt) und muss gleichzeitig länger auf mein Auto warten, als wenn ich den Aufpreis bezahlt hätte. Diese Überbrückungszeit ohne eigenes Auto ist definitiv nicht leicht. Da hätten sich ein paar tausend Euro (bzw. 1700€ nach 3 Jahren) mehr für 3 Monate früheren Erhalt schon lohnen können.