Wer online die Bestellung abgewickelt hat, sollte doch noch Wiederrufsrecht nach "Fernabsatz" haben.
Sprich:
14 Tage ab Zustellung der Ware.
Wer online die Bestellung abgewickelt hat, sollte doch noch Wiederrufsrecht nach "Fernabsatz" haben.
Sprich:
14 Tage ab Zustellung der Ware.
Die "Wahl-Kunden" (inkl. mir) wären sicherlich auch deutlich weniger angespannt, wenn die letzten Tage/ Wochen die Fahrzeuge, die bereits auf den Höfen stehen ausgeliefert worden wären. Der Zusammenhang zwischen Insolvenz und der Lieferung der Fahrzeuge/ Papiere von MG an den Händler ist natürlich nun sehr naheliegend.
Ich hoffe nun auch nur noch jeden Tag, dass die so genannte "Schnittstellenproblematik" sehr schnell gelöst wird und die Fahrzeuge vom Hersteller über den Händler zum Kunden rollen. Erst dann habe ich Hoffnung, dass auch mein Fahrzeug (bestellt im Juli) den Weg zu mir findet.
Sollten die aktuell auf den Höfen stehenden Fahrzeuge diese aber in den nächsten Wochen auch nicht verlassen, verliere ich die Hoffnung. Dann ist es hier womöglich so im Argen, dass MG nicht liefern will/ kann (weil sie beispielsweise kein Geld von WAHL erhalten oder nicht an insolvente Kunden liefern möchten).
Wie schon jemand schrieb - das Geld ist ja da: Es ist nur beim Kunden und muss irgendwie sinnvoll durchgereicht werden. Aber womöglich ist dies nun Aufgabe im Sanierungsprozess, damit das Geld fließt. Es kann ja nur im Interesse von WAHL sein, dass die Autos zum Kunden finden, da diese Einnahmen sicherlich förderlich im Insolvenzverfahren sind. Wird es hier schon bei der Auslieferung dieser Fahrzeuge scheitern, sehe ich keinen positiven Ausgang des Sanierungsprozesses, da schlichtweg keine Gelder mehr eingenommen werden. Sollte MG hier zurückhaltend sein, hoffe ich, dass die nächsten Tage geschlichtet werden kann.
Außerdem: WAHL verkauft nicht nur MG (finanziell wahrscheinlich eher ein sehr kleiner Posten, die machen mit BMW sicherlich erheblich mehr Umsatz). Hat jemand Erfahrung mit anderen Marken, die WAHL verkauft? Stockt es dort zur Zeit auch oder rollen die Fahrzeuge hier - wie gewohnt - zum Kunden?
Ich frage mich bei der ganzen Diskussion auch der Papiere bei Wahl a wussten oder wissen die Banken oder MG mehr als öffentlich Kundgetan wird und kommen deswegen die Papiere nicht b liefert MG jetzt auch noch Autos an Wahl und c in der öffentliche Mitteilung wurde da nicht einiges verschleiert um die jetzigen Kunden zu beruhigen. C habe ich mit einem Freund gesprochen der Anwalt ist der meinte bezahlen nur Zug um Zug Auto Papiere und Schlüssel übergabe dann Echtzeit-Überweisung . Das wäre dass sicherste Ding und wenn Wahl nicht vollkommen Insolvenz ist gehen die damit es gäbe aber auch noch die Möglichkeit des Treuhandkonto.
Sicherlich ist es nicht das einzige Problem.
Aber soweit ich es verstanden habe, hat MG einen Listenpreis und einen Verkaufspreis .
Dazwischen liegen rund 6.000 €. Und wenn es stimmt, dass diese 6.000 € durch das AH vorfinanziert werden müssen, dann entsteht da ein richtiges Problem. Und wenn die Vorfinanzierung sogar bis zu einem halben Jahr dauern kann....
Vorab, das hier ist meine Meinung zu der ganzen Situation.
Ich denke, dass genau sowas der Grund ist warum SAIC die Fahrzeuge so spät wie möglich erst einem Autohaus/Käufer zuordnet. Damit sie genau bei solchen Dingen noch eingreifen können.
Mein Fahrzeug welches eigentlich erst im Dezember kommen sollte war bestimmt auch zuvor von einer solchen Firma bestellt worden und wurde dann kurzfristig an ein anderes liquides Autohaus umgeleitet.
SAIC wird wohl schon länger keine Fahrzeuge mehr an die WAHL-Group liefern und genau deswegen fehlen auch die ganzen Briefe.
Bevor da keine Klarheit herrscht wird sich daran auch wohl nichts ändern.
Eine echt beschissene Situation.
Mein Problem ist: so wie Wahl bisher gewirtschaftet hat, scheint es nicht zu funktionieren. Allein ein Insolvenzverfahren wird daran nichts ändern. Das Unternehmen wird sich neu aufstellen müssen.
Und genau da ist meine Unsicherheit: wird Wahl an den ganzen vielen Marken festhalten? Sollte MG künftig nicht mehr verkauft werden, müsste man sich eine andere Werkstatt suchen. Hier bei uns ist in der Nähe nix ...
Wenn man die News der letzten Tage in Sachen Automobilindustrie anschaut, muss man wohl zu dem Ergebnis kommen, dass da insbesondere für die deutsche Wirtschaft gabz ganz düsterei Zeiten auf uns zu kommen.
Man hat aktuell das Gefühl, dass spätestens in 10 Jahren der Großteil der deutschen Autoindustrie + Zulieferer hart abgewickelt werden.
Habt ihr das Insolvenzverfahren beim Autohaus König auf dem Schirm? (Fast zeitgleiche Insolvenzmeldung wie die Wahl-Group)
Da sieht es z.B. richtig böse aus.
Money Quote:
ZitatWie dramatisch es um die finanzielle Lage steht, zeigen vertrauliche Geschäftszahlen. Demnach hatte die „Autohaus Gotthard König GmbH“ zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung mehr als 212 Millionen Euro fällige Verbindlichkeiten. Liquide Mittel waren jedoch nur in Höhe von 1,3 Millionen Euro vorhanden, dazu nicht abgerufene Kreditdarlehen in Höhe von rund 250.000 Euro. Mit anderen Worten: Gerade mal 0,7 Prozent der Verbindlichkeiten hätten bezahlt werden können.
Hoffen wir mal für die Wahl-Group das beste.
Leute, wie Wahl und MG das jetzt alles planen und abwickeln, können wir eh nicht beeinflussen und es bringt uns nichts, darüber zu spekulieren. Das bringt nur mehr Unruhe in die Thematik.
Außerdem sind wir alle, die einen Liefertermin in der Zukunft haben, noch komplett an den Vertrag gebunden. Wenn das (verbindliche) Lieferdatum schon verstrichen ist, Fristen setzen und ggf. aus dem Vertrag raus. Euer gutes Recht!
Zahlung ist dann, sofern (wie bei uns) Vorabüberweisung vereinbart wurde, vermutlich neu zu verhandeln mit dem Verkäufer. Da sehe ich jetzt aber auch keine großen Probleme. Schließlich sind die ja auf das Geld (Provision) angewiesen.
Leute, locker bleiben. Wir können nichts beschleunigen oder beeinflussen!
Und ja, wir wollen auch dieses Auto unbedingt haben ![]()