Beiträge von C-Evo

    Ich hab die Rückfahrleuchten und die Blinker durch LED ersetzt. Zum einen hab ich billige von AliExpress, und bei den Blinkern hab ich jetzt rechts Ali und links die teuren von der Benzinfabrik und vergleich die mal.


    Das Grundproblem ist aber ein physikalisches und ein thermodynamisches: damit die Leuchten keine Fehlermeldung produzieren müssen sie annähernd 21 Watt verbrauchen. Egal ob Glühobst oder LED. Damit LED-Leuchtmittel das tun müssen Widerstände zum Einsatz kommen, da LEDs ja prinzipbedingt viel weniger Strom verbrauchen als Glühlampen. Da die LED-Leuchtmittel aber ähnlich klein sind wie ihre Vorgänger aus Glas und Vakuum, können die Widerstände nur in SMD-Bauweise ausgeführt werden. So, und da Widerstand zwecklos ist (Elektronikerwitz 😆) macht der Widerstand aus Strom Wärme. Folglich produziert das LED-Leuchtmittel exakt genauso viel Wärme wie eine Glühlampe. Nur überhitzen dabei schnell die Ameisen-großen SMD-Widerstände und brennen damit durch. Oder sie grillen mit ihrer Hitze die noch wärmeempfindlicheren Leuchtdioden. Aus diesem Dilemma kommst beim umrüsten nie raus.

    Als Abhilfe könntest zwar LEDs nehmen die nicht CAN-Bus geeignet sind (und damit keine Widerstände enthalten) und nen großen Metallwiderstand mit Kühlkörper-Gehäuse außerhalb der Lampe parallel schließen, aber dazu müsstest in den Kabelbaum eingreifen. Will aber auch nicht jeder.

    Nicht ganz richtig! Für AC und DC Fehlströme gibt es RCDs Typ B.Sind z-B. in jeder Wallbox verbaut und Invertermotoren arbeiten genauso mit Dreh- bzw. Wechselströmen. Das "Inverter" bezieht sich hier nicht auf einen AC-DC-Inverter, sondern auf einen geregelten Frequenzumrichter der das 50Hz Drehfeld in jede beliebige Frequenz umrichten kann, da Invertermotoren frequenzgeregelt sind. Wenn Du den mit Gleichstrom bestromen würdest würde der keinen Mucks machen.

    Mei, macht keine Wissenschaft draus! Ich arbeitete über 20 Jahre in ner Firma die Motorradzubehör verkauft hat. Ich hab immer Kettenspray von unseren Lieferanten geschenkt bekomme. Hatte aber kein Motorrad mit Kette, sondern Kardan. Also hab ich das Kettenspray immer auf den Unterboden meiner Autos gesprüht. Meine Autos waren immer in einem Top-Zustand! Alles ist besser als blankes Blech mit a bissl Grundierung! 😜 Haut einfach drauf was ihr im Keller habt! 😁

    Nein, da muss ich als ausgebildeter Rettungssanitäter leider widersprechen!

    Ein "Stromschlag" durch einen menschlichen Körper ist bei Wechselstrom wesentlich gefährlicher und tödlicher als bei Gleichstrom. Denn der Wechselstrom mit seinen üblicherweise 50 Hz hat die letalste Wirkung dadurch, dass er das Herzreizleitungssystem durch den Sinusknoten, den Atrioventrikularknoten, das HIS-Bündel, die Tawara-Schenkel und die Purkinje-Fasern stört und damit das gefährliche Kammerflimmern auslöst.

    Diese Wirkung fehlt beim Gleichstrom komplett und beschränkt sich rein auf die thermische Wirkung durch's Gewebe bei einem Stromfluss. Die Gefährlichkeit ist damit komplett anders zu bewerten. Auch die Gefährlichkeit alleine an der Spannung festzumachen ist faktisch falsch. Denn die Leistung die durch den Körper fließt hängt vor allem auch maßgeblich vom Widerstand des gesamten Stromkreises ab wie uns Herr Georg Simon Ohm gelehrt hat.

    Jeder Elektriker weiß dass man mit entsprechender isolierender Schutzausrüstung auch an sehr hohen Spannungen "unter Spannung" arbeiten kann. Und Nein, die brauchen dann nicht jeden Tag einen neuen Elektriker! :P

    Ich möchte mich mit der pauschalen Antwort "400V ist lebensgefährlich" nicht abfinden, weil technisch falsch! Ich sage 400V KANN lebensgefährlich sein. Möchte aber die genauen Umstände dazu wissen wann sie lebensgefährlich ist. Als einer mit dem berühmten "gefährlichen Halbwissen" über Elektrik würde ich z.B. sagen dass ein Stromfluss zu Erde an einem isolierten Akku eigentlich nicht stattfinden sollte, oder?
    Und bitte nur antworten wer es WIRKLICH weiß und mir das auch schlüssig erklären kann. Eine KI kann ich selbst "füttern". Das macht deren Antworten aber deshalb nicht immer richtiger.

    Also auch ich mit meinem frühen MJ22 hab noch keinerlei Rost entdecken können. Die leichte Rostverfärbung am Neufahrzeug an den Schlitzen neben den Motorhauben-Scharnieren hat auch keinen weiteren Befund ergeben. Evtl. stammt diese Verfärbung durch etwas ausgespültem Hohlraumschutz. Der kann auch mal braune Farbe haben.

    Zusätzlich hab ich Hohlraumspray und Sprühwachs wie bei allen meinen Autos auf sämtliche erreichbaren Fahrwerksteile und sonstige neuralgische Stellen gesprüht. Rein als Vorsorge und weil das Auto dann auch in höherem Alter von unten noch optisch viel besser aussieht.

    So und nachdem eh schon alles OffTopic ist und die eigentliche Frage auch schon beantwortet ist, wenn auch sehr versteckt, geb ich jetzt auch noch meinen Senf zu den 4 Seiten OT dazu:

    Ich bin ausgebildeter Rettungssanitäter 🚑 und hab langjährige Erfahrungen im Rettungsdienst und mit dem wie und warum Autofahrer in welchem Zustand aus den Autos gezogen werden müssen. Tatsächlich gibt es nach Unfällen selten die Situation dass Insassen ohne Bewusstsein aus dem Auto gerettet werden müssen und die Türen ohne schweres Gerät der Feuerwehr, durch Ersthelfer noch geöffnet werden könnten. Entweder war's ein leichterer Unfall und das Fahrzeug-Chassis und die Fahrzeugelektrik sind noch weitestgehend funktionsfähig, dann steigt der oder die Insassen aber meist auch noch selbst aus. Sollte der Unfall so schwer sein dass die Insassen bewußtlos und damit hilflos sind, oder gar eingeklemmt sind, dann ist zumindest die Türe auf der Patientenseite meist auch nicht mehr ohne massiven Krafteinsatz oder maschinellem Geräteeinsatz zu öffnen.

    Was tatsächlich auch in der notfallmedizinischen Praxis vorkommt ist, dass der Zugang zum Patienten überwiegend von der anderen (unbeschädigteren) Seite oder über die Heckklappe stattfindet. Hier wäre eine verriegelte ZV tatsächlich sehr hinderlich. Zumindest für Ersthelfer.

    Was aber tatsächlich viel, viel öfter vorkommt, sind das was wir "medizinische Notfälle" beim Autofahren nennen. Apoplex (Schlaganfälle), myokardische Notfälle (Herzinfarkte u.Ä.) oder einfach nur ein kollabierter Kreislauf an der Ampel. Und ja, auch den hochgradig Alkoholintoxinierten, der an der roten Ampel eingeschlafen ist gab es schon mehrfach. 🤪
    Wir verbringen viel Zeit im Auto, Autofahren kann hochgradig aufregend sein (es ist so anstrengend als einziger richtig Auto fahren zu können! 😆), im Auto kann es im Sommer sehr heiß und im Winter sehr kalt sein. Alles das begünstigt die oben beschriebenen Notfälle. Daher kommen sie auch viel häufiger vor als der Laie denkt.

    Hier ist meist eine schnelle Hilfe durch Ersthelfer absolut entscheidend. Und in all diesen Fällen ist eine aktivierte ZV mit absoluter Sicherheit verriegelt und der Fahrer nicht mehr kontrolliert handlungsfähig oder ansprechbar.

    Daher mein Setup:

    - die automatische Verriegelung ist definitiv deaktiviert! Immer! Auch im Ausland!
    - ich hab im Auto einen Notfallhammer zum einschlagen der Scheiben, ein Gurtmesser und einen kleinen 1kg-Feuerlöscher im Auto
    - eine Beatmungsmaske die die manuelle Mund-zu-Mund-Beatmung erleichtert und für den EH sicherer macht und nur 5,- kostet (Link unten)

    Einen viel wichtigeren Aspekt als Unfall- und Diebstahlgefahr finde ich ist aber, dass bei aktivierter ZV-Verriegelung die ZV-Motoren eine vielfach höhere Beanspruchung haben. Schließlich gehen die bei jedem (!) Ein- und Aussteigen auf und zu. Und billig werden die im Austausch auch nicht sein.

    Beatmungsmaske für den Kofferraum: Link!
    Beatmungstuch als Schlüsselanhänger: Link!