Beiträge von C-Evo

    Da mach ich Dir wenig Hoffnung dass sich das bessert. Die Reaktionszeiten sind unterirdisch und bleiben es auch.
    Ich hab die ganze Software-Historie von der allerersten Version bis jetzt aktuell R67 durchgemacht. Vieles hat sich verbessert, aber die Reaktionszeit des Touchscreens bleibt schlecht.

    Haben die Elektroauto Hersteller da tatsächlich gespart und das Mehrgewicht nicht berücksichtigt? Echt peinlich.

    Welches Mehrgewicht denn??
    Mein MG4 Luxury wiegt fahrfertig 1.700 kg (selbst auf der Waage gemessen). Das hat mein 12 Jahre alter Verbrenner-VW auch fast gewogen.

    Ja, Autos sind schwerer geworden. Aber unabhängig von der Antriebsart. Das liegt vielmehr an zunehmenden Komfort- und Funktionsumfang.

    2.Kontinuierlich 15 Minuten mit einer Geschwindigkeit über 40 km/h (25 mph) fahren. Führen Sie während der Fahrt mehrere Kurvenfahrten durch.

    Wobei die Anleitung hier Blödsinn verzapft. Kurvenfahrten sind hier überhaupt nicht notwendig, weil wir aktive Sensoren haben.
    Den Schwachsinn haben die einfach per Copy & Paste von einem Auto dass den Reifendruck indirekt über die ABS-Sensoren ermittelt.

    Stimmt! AC war an! 🙈
    Da liegt der Hund begraben.
    OK, das prüfe ich nochmal bei der nächsten 100%-Ladung.


    Ach und Update: gestern zeigte mir der CarScanner wieder 92,6% SoH an. Aber auch das muss erst noch mal verifizieren. Wäre ja das erste mal dass der OBD-SoH wieder steigt.

    Neue Batterie - kein Problem mehr. Auch der sporadische "elektrischen Systemfehler" ist jetzt weg.

    Das kann doch nur ein "Zellschluss" sein.

    Nein, das ist einfach nur eine normal gealterte (und sulfatierte) Batterie.

    Die Batterie verliert meist durch Sulfatierung schleichend an Kapazität. Ich habe schon viele Batterien mit meinem speziellen Modellbau-Lade- und Entladegerät getestet. Das ist die einzig wahre Methode den "echten" Zustand einer Batterie zu testen.

    Dabei wird die Batterie zuerst ganz aufgeladen (U=14,6 V / I=< 300mA) Dann wird die Batterie mit exakt den DIN-Parametern entladen (I=10% der Nennkapazität, Entladeschlussspannung = 10,5 Volt) und dann einfach gemessen (richtiger: gezählt) wieviel Strom in Ah aus der Batterie rauskam.
    Dann wird die Batterie wieder aufgeladen bis die 14,6 V wieder anliegen und der Ladestrom unter 300mA sinkt und dann abgelesen wieviel Ah rein gegangen ist. Das ist die einzig genaue Methode den Zustand einer Batterie zu messen. Und da hab ich schon 60 Ah-Batterien erlebt, die noch eine Restkapazität von 2 Ah hatten, das täglich gefahrene Auto aber immer noch tadellos angesprungen ist und alles korrekt funktioniert hat. Erst bei 1-2 Wochen Standzeit kam's dann zu Problemen.


    So eine Batterie brauch ich dann nicht mehr laden, triggern, pulsen oder sonstwas machen. Die ist dann einfach durch.

    Alle anderen Batterie-Testmethoden beruhen immer darauf die Spannung der Batterie zu messen. Entweder in einem genau definierten Zustand (100% geladen) oder unter Anlegung eines unterschiedlich hohen Prüfstromes. Das sind aber alles unbrauchbare Methoden da die sonstigen Einflussfaktoren wie Temperatur, Innenwiderstand, Bauart der Batterie, Zellchemie darauf einen viel zu großen Einfluss hat um ein allgemeingültiges Ergebnis aus der Messung zu ziehen. Ich hab solche Messungen mit unterschiedlichen Geräten selbst beruflich durchgeführt. Alles Schätzeisen. Deshalb kannst die Messungen der Werkstatt meist gleich komplett in die Tonne treten. Zudem neigen die Geräte dazu dem Kunden gern mal eine neue Batterie zu empfehlen. Denn nur dafür hat sie die Werkstatt.

    Wie gesagt, ich habe selbst lange genug mit diesen Geräten gemessen, um Batterie-Garantiefälle unserer Lieferanten (Varta, Exide, Hawker und Fernostware) damit zu prüfen. Ich hab viele LiFePo4-Starterbatterien hier die von Kollegen als defekt ausgetauscht wurden und die alle schon mindestens 6 Jahre alt sind und immer noch die volle Kapazität und Leistung haben.