Du wirfst jetzt einfach nur Parolen in den Ring, ohne sie genauer zu zerlegen. Aber ich kann das ja mal für Dich machen:
Dass ein Jumbojet wie Du ihn nennst (gemeint ist eine Boeing 747) einen längere Landebahn benötigt, liegt hauptsächlich an der völlig unterschiedlichen Landegeschwindigkeit. Während eine 747 mit roundabout 140 kts. IAS (indicated Airspeed) landet, landet eine Cessna 172, soweit ich weiß, mit etwa mit 40 kts. IAS.
Das ist nicht nur etwa die dreifache Geschwindigkeit, sondern es bedeutet die 3²-fache (=9-fache) Bewegungsenergie. Alleine damit dürfte Dein Vergleich der Landebahnlänge hinfällig sein. Zudem hinkt Dein Vergleich noch in einer ganz anderen Hinsicht: Flugzeuge werden nur zu einem relativ kleinen Teil über die Radbremsen verzögert. Einen Großteil der Bewegungsenergie wird aerodynamisch "vernichtet" Durch Landeklappen, Spoiler, Airbreakes und vor allem im Falle der Boeing mit der Schubumkehr der Triebwerke.
Und nun zu Deinem Vergleich Motorrad und MG4: Du redest vom Beschleunigen. Da ist der begrenzende Faktor nicht die maximal mögliche Beschleunigung durch die Elemente Reifen und Straße, sondern hier ist der begrenzende Faktor die Motorleistung. Aber nun nehmen wir mal an beide, also Auto und Motorrad hätten eine unbegrenzte Motorleistung (P=∞) und beide Fahrzeuge hätten Allradantrieb, dann, ja dann wäre es tatsächlich so dass beide Fahrzeuge gleich schnell beschleunigen würden. Natürlich bräuchte der PKW dazu deutlich mehr Motorleistung als das leichtere Motorrad, aber wir können zu dem Vergleich noch einen vollbeladenen allradgetriebenen Kieslaster und ein Formel-1-Auto nehmen. Und auch diese beiden werden die Gesetze der Physik nicht aufheben. Der langsamste in diesem Quartett wäre dann der Formel-1-Wagen weil der nur über die Hinterräder angetrieben wird und ein Teil seiner Gewichtskraft (physikalisch Normalkraft Fn) über die nicht angetriebenen Vorderräder ungenutzt verpufft.
Und diesen Vergleich kann ich Dir bestätigen, denn keines meiner über 150PS-Motorräder die ich je hatte, konnte schneller als 2,8 Sek auf 100 kmh beschleunigen. Denn das entspricht genau einer Beschleunigung von 1,0 G! Und mehr kann ein radgetriebenes (oder -gebremstes) Fahrzeug nicht übertragen. Das ist ein physikalischer Grundsatz, aufgestellt von einem der Begründer der Physik nämlich Isaac Newton und bestätigt durch tausende praktischer Experimente von tausenden von Physikern. 🤷♂️
Und nun der Disclaimer:
das ist die physikalische Theorie die jedem radgetriebenen Fahrzeug zugrunde liegt. Lernstoff für jeden Physikstudenten im 1. Semester und eigentlich auch von jeder allgemeinbildenden Schule. So haben wir das alle mal im Physikunterricht gelernt. Natürlich werden die realen Werte noch etwas verändert durch Aerodynamik, dynamischen Abtrieb, Reibwertveränderungen zwischen verschiedenen Reifenwerkstoffen und Fahrbahnwerkstoffen usw. aber an dem physikalischen Grundsatz dass die grundsätzlich maximal mögliche Beschleunigung oder Verzögerung aller radgetriebenen Fahrzeuge unabhängig von ihrem Gewicht immer 1 G und damit +/- 9,81 m/s² ist ändert das gar nichts!
Beiträge von C-Evo
-
-
Wie ist denn überhaupt die technische Vorgabe für die intelligente Steuerung? Muss, im Sinne von Vorschrift oder technischer Notwendigkeit, die 12V Batterie überhaupt geladen werden wenn das Auto aus ist?
Beim Verbrenner werden die gleichen Batterien z.T. auch wochenlang nicht von der Lichtmaschine geladen.
Sie muss nicht unbedingt geladen werden, aber wenn man es machen kann...
dann macht man es eben. Bei einem BEV ist das ja auf Grund der riesigen gespeicherten Energiemenge in der HV-Batterie problemlos realisierbar.
Das größte Problem einer Bleibatterie ist auch weniger der entnommene Strom durch die Fahrzeug-Elektronik, sondern die Selbstentladung der Batterie. Die kann je nach Temperatur und Batterietyp bis zu 30% pro Monat ausmachen. Zudem kommt, dass eine Bleibatterie im normalen Fahrbetrieb nie zu 100% geladen ist und dass bei einem Verbrennerfahrzeug unterhalb von 40-50% Ladestand der abgegebene Strom kaum noch ausreicht den extrem stromhungrigen Starter durchzuziehen. Da haben wir bei unseren BEVs den Vorteil dass zum hochfahren des HV-Systems deutlich weniger Strom benötigt wird. Da reicht auch ne halbwegs stabile Spannungslage von 12V oder sogar darunter noch aus.
Und nun zu Deiner Kausalitätsanalyse dass vereinzelt leere Batterien nicht zwingend dafür stehen müssen dass kein Lademanagement vorhanden ist. Die ist nämlich schlichtweg falsch. 🤷♂️
Denn der Umkehrschluss ist der richtige: wenn ein (funktionierendes) Lademangement vorhanden wäre, könnte es überhaupt nicht zu leeren Batterien kommen.
Aber wenn Du's mir nicht glaubst, mach den Selbstversuch. Schalte Dein Abblendlicht manuell ein (also die Lichtautomatik aus), stell Dein Auto über Nacht ab und Du wirst am nächsten Morgen eine vollständig leere 12V-Autobatterie haben. Genauso wie es schon vielen hier ergangen ist.
Probier's einfach aus.
-
Also mein Batteriemonitor liefert auch eine lückenlose Spannungskurve und mein Auto steht im Sommer schon auch mal ne Woche oder länger in der Tiefgarage rum (ohne iSmart-Zugriffe) und ich konnte seit 3 Jahren eine Ladung nur im scharfgeschaltenen Zustand oder beim Laden an der Wallbox feststellen.
ulf , die 11,5 Volt habe ich auch nur durch gezieltes Entladen mit einem Lade-/Entladegerät erreicht. Das Auto war dabei im ausgeschaltenen Zustand. Tiefer wollte ich die Batterie dann nicht mehr entladen, weil ich sie nicht unnötig stressen wollte. Aber spätestens bei < 12,0 Volt hätte das "Intelligente Ladesystem" eingreifen müssen. Daher glaube ich auch nicht an ein "intelligentes Ladesystem". Dem widerspricht nämlich auch dass es immer wieder bei Nutzern zu leeren Batterien kam. 🤷♂️
-
Wenn Du eine gute Markensteckdose (Busch-Jäger) hast, die in gutem Zustand ist, kannst Du darüber auch problemlos laden. Mache ich mit meinem BMW E-Roller schon seit über 12 Jahren.
Alle in der Eu zugelassenen ICCBs haben zudem Temperatursensoren in den Schuko-Steckern.
-
69c79d70-c170-4825-b8da-03c76089173c.jpg
Die LED ist ein größeres Thema. Der Akku muss raus
!
Aber egal jetzt funktionieren die 4 Leuchtfelder. Für uns verwirrend war die Anzeige. In der Benutzeranleitung findet sich kein Hinweis zur Funktion der 4 Leuchtfelder.Jetzt habe ich heraus gefunden dass die 4 Felder den SoC darstellen.
Das hatte ich ja noch nie gehört. 😳
Obwohl hier schon einige das LED-Problem hatten.
-
Also ich hab meine 12V-Batterie schon vor über einem Jahr gegen eine bessere Markenbatterie ersetzt. Eine Exide Carbon. Auch die Kapazität ist einige Ah höher. Den MG hat das nicht die Bohne interessiert. Keine dauerhafte Fehlermeldungen, keine Probleme, kein Garnichts. Anlernen oder "Initialisieren" ist nicht nötig und alles läuft perfekt.
Auch ich kann nach zahlreichen Versuchen und permanenter Überwachung durch einen Batteriewächter, dass das Auto bei mir noch niemals automatisch nachgeladen hat. Auch nicht bei 11,5 Volt Klemmenspannung. -
Also Totti1001 ich hab's jetzt ausprobiert.
Bei offengelassener CarScanner-App erfolgt bei mir keine Alarmauslösung.
Jedoch hatte ich vorgestern wieder eine 3fache Alarmauslösung direkt nach dem Abschließen. Die App war dabei nicht geöffnet. Einen anderen Grund konnte ich allerdings auch nicht ausmachen. Es bleibt mysteriös.
Ich werde das weiter beobachten.
-
CarScanner kann sich jedenfalls mit ABRP austauschen wie ich letztens in den Tiefen das Menüs gesehen hab. Da sollte doch zumindest in Zusammenarbeit mit dem mächtigen ABRP sowas möglich sein.
-
Das ist ein sehr interessanter Hinweis Totti1001 !!
Das werde ich mal genauer prüfen. Wenn ich den Alarm so provozieren könnte und das auch reproduzierbar wäre mit meinem Dongle, dann würde ich Dir da Bescheid geben.
Aber es wäre durchaus eine logische Erklärung dass er sich daran stört wenn nach dem scharf schalten noch irgendwelche Signale über den CAN-Bus laufen die er nicht kennt.
Und darauf geachtet ob die App immer geschlossen hatte hab ich tatsächlich nie. Danke für die heiße Spur! Ich werde Dich unterrichten!
-
ulf Neue Wasserstndsmeldung. Jetzt geht's steil bergab: 😜
29.500 km und 93,6% 🫢