Beiträge von GelberSchlumpf666

    ...Meine Fragen könnte nur MG beantworten. Nicht Wahl und schon gar kein Focus Redakteur.

    ...
    Eine Insolvenz ist eine dynamische Lage, da entscheidet man Tag für Tag neu, maximal für die nächsten Woche.

    ...und genau deswegen wirst du von "Mangmentebene" von MG (die solche Dinge entscheidet) als "kleiner Autokäufer" auch keine Antwort sicher auch keine persönliche Antwort bekommen!

    Es gibt auch bei einer Insolvenz Regelungen und Gesetze die greifen - teils zu Gunsten des Käufers, teils zu deren Ungunsten.

    Das wurde hier ja schon paar mal erörtert warum das so ist und warum sich das die nächsten paar Jahre ändern wird

    es waren alles nur Mutmaßungen warum er so teuer ist - da ist wirklich nichts schlüssiges dabei gewesen (und glaub mir ich beschäftige mich schon jahrelang mit KFZ-Versicherungen). Ob es sich in den kommenden Jahren ändern wird kann ebenfalls maximal gemutmaßt werden. Niemand hier hat eine Glaskugel...

    ...alles in allem ist der MG4 Urban nicht nur teuer sondern extrem teuer - man muss hier nämlich auch nicht nur die absolute Zahl sehen (sprich "1000 Euro" etc.) sondern muss sie v.a. in Verhältnis setzen, da es ein absolut günstiges Fahrzeug ist bei dem solche Summen absolut ungewöhnlich sind (Relation Versicherungsprämie zu Kaufpreis ist ein schlechter Witz!)

    Hier ein aktueller Artikel von FOCUS-Online zum Thema "Recht bei Insolvenz beim Autokauf" - es wird im Artikel sogar explizit die Wahl-Gruppe genannt:

    https://www.focus.de/auto/ratg…23-901f-f77e10bd3f97.html


    und hier ebenfalls ein Artikel über die Insolvenz der Wahl-Gruppe allgemein:
    https://www.focus.de/auto/wahl…f2-9cb6-9752bb6f7ae6.html


    ...vielleicht kann der ein oder andere von euch damit was anfangen...

    Für alle, dies sich fragen wie sich eine andere Felgengröße und eine andere Reifengröße auf die Abmaße auswirken, z.B. auch wie tief ein Rad im Radhaus steht kann ich folgenden Rechner empfehlen, der das sehr anschaulich verdeutlicht. Man benötigt nur die Maße der originalen Felge und Reifen sowie die Maße der Wunschfelge mit Wunschreifen.


    REIFENRECHNER Nr. 1 | Reifengrößen und Felgen vergleichen


    Originalmaße:
    Premium: 17 Zoll x 6,5J ET44 (Felge) --> 205/50 R17 (Reifen)

    Comfort: 16 Zoll x 6,0J ET44 (Felge) --> 195/60 R16 (Reifen)


    Hier der o.g. Link wo sich einige Felgen (inkl. den zulässigen Reifengrößen) finden die mittels ABE eintragunsfrei sind:
    https://www.felgenoutlet.de/mg…key_number=2180-ABG-00007


    Kennt jemand noch einen Seite wo man ein Foto des MG Urban hochladen kann und in dass man die alternativen Felgen einfügen kann - zwecks Optik?

    Für mich ist die Situation relativ klar. Der Vertrag den wir haben, ist immer noch gültig, solange der Insolvenzverwalter nichts anderes mit uns aushandelt. Schafft es Wahl das Auto zu liefern UND den Brief bereit zu stellen, dann gibt's Geld. Brief, Geld und Auto muss für mich gleichzeitig passieren. Notfalls fahre ich hin und bezahle vor Ort gegen Aushändigung des Briefes. Das Auto kann ich dann selber anmelden und später abholen. Ansonsten wie eben erwähnt über ein Treuhand geht auch.

    Falls das Auto nicht geliefert wird, Frist setzen und Vertrag kündigen, dann evtl neu bestellen mit neuer Wartezeit.

    Aber : Die Insolvenz beendet NICHT automatisch den Vertrag. Der gilt immer noch. Der Händler hat ein Anrecht auf den Verkauf und wir müssen kaufen, solange die Firma existiert und nichts anderes (mit dem Insolvenzverwalter) ausgehandelt wird.

    Das Geld für den Anwalt könnt ihr euch sparen.

    Alles richtig wie du geschrieben hast - das ist ein super Beitrag; v.a. auch die Information, dass eine Insolvenz nicht automatisch den Kaufvertrag beendet. Gerade bei einer Insolvenz wird sich der Händler vermutlich auch nicht auf "Kulanz" einlassen bei einseitiger Vertragskündigung, wohl wissend, dass es in einer Insolvenzsituation für den Händler schwierig ist "neue" Käufer zu finden für ein Fahrzeug, dass für jemand anderen gedacht gewesen ist.

    Es könnte aber eben auch sein, dass es bei manchen Ärger gibt (sei es weil er schon bezahlt hat) oder sei es, dass es eben nicht so läuft wie du im geschrieben hast "Geld, Brief, Auto muss gleichzeitig passieren". Hier könnte es zu Situationen kommen bei denen evtl. rechtliche Hilfe benötigt wird. Denke, dass würde aufgrund der Anzahl der Käufer auch viele Personen betreffen... da ist dieses Forum dann gut zum Austausch.


    z.B. hilft es auch das kleingedruckte im Kaufvertrag zu lesen, dort steht möglicherweise etwas zu den Zahlungsmodalitäten - wie diese geleistet werden müssen und wann genau. Und hier könnte, muss aber nicht es zu Komplikationen kommen - z.B. wenn dort steht dass die Zahlung vorab zu leisten ist, der Händler aber keiner Blitzüberweisung etc. zustimmt oder diese, genau wie Barzahlung ausgeschlossen wird. Gerade die Thematik "Ware gegen Geld - Geld gegen Ware" kann etwas heikel sein im Falle einer Insolvenz.

    Ein Problem wurde schon kurz angesprochen: sollte es letztlich (warum auch immer) zu einer Nichtlieferung kommen hat man als Käufer nichts davon wenn man das Auto unbedingt wollte, selbst wenn man bis hierhin kein Geld verloren hat. Das Problem ist die 6000,00 € Prämie vom MG (die möglicherweise zeitlich nicht verlängert wird) und möglichweise auch die staatlichen Prämie im Nachgang die verloren gehen kann. Die staatl. Prämie sollte man aus Sicherheitsgründen eh nicht beim Kauf einrechnen - aber die 6000,00 € Prämie von MG konnte man gesichert mit einrechnen. Diese Prämie ginge möglicherweise verloren wenn man nach einigen Hin und Her doch anderswo neu bestellen muss - wie gesagt, einfach so wird man auf die Schnelle nicht aus dem aktuellen Vertrag rauskommen.

    Hoffen wir es...


    Man muss ja wirklich von 4 stelligen Bestellungen alleine bei Wahl ausgehen. Alleine mit der Aussicht, dass die ja gekauft werden, hat man da keine positive Prognose?

    Aber wahrscheinlich ist die Provision auch nicht gerade so hoch, als habe man ein 80k€ verkauft.

    Zumindest sorgt die hohe Anzahl an Bestellungen dafür, dass man als "Käufer" nun nicht alleine da steht sondern viele Leidensgenossen hat - kann helfen...

    Was die Gründe für die Insolvenz betrifft: da kann es unzählige verschiedenste Gründe geben warum es soweit gekommen ist wie es sich nun darstellt... das spielt aber für den Käufer der Fahrzeuge die kleinste Rolle...
    Viele Verkäufe allein verhindern jedenfalls nirgends eine Insolvenz... - in Verbindung mit einer geringen Rendite (Provision) erhöhen sie sogar das Risiko. Viel Umsatz aber wenig sicherer Gewinn - das kann im Folgejahr auch schnell bedeuten - weiterhin viel Umsatz aber plötzlich immense Verluste weil die Kosten den Erträgen davonrennen...

    Ich würde mir folgende, in meinen Augen unkomplizierte, Regelung wünschen.


    Die Urbans werden auf den Hof von Wahl gestellt. Ich kriege eine Benachrichtigung, dass man nun gegen Bezahlung auf ein von MG selbst aufgestelltes Treuhandkonto die Summe bezahlt. Und es dann seinen Weg geht, sodass die Bezahlung von MG an den Händler (Provisionen etc.) abgewickelt wird.

    Das wäre in meinen Augen die beste Lösung, ich denke daran ist auch MG interessiert, da ich schon denke, dass da ein Haufen Fahrzeuge nun abgewickelt werden müssen.

    ich werfe mal in den Raum, dass es zahlreiche Wahl-Autohäuser gibt nicht nur eins, dort arbeiten zahlreiche verschiedene Mitarbeiter, mal mehr, mal weniger kompetent - d.h. möglicherweise gibt es dort verschiedene Lösungen. Für MG ist die Insolvenz eines Händlers, verbunden mit Ärger auch keine positive Werbung - auch wenn MG vermutlich nicht viel dazu kann. Am Ende fällt es zum Teil irgendwo auch auf den Hersteller zurück.


    Auf jeden Fall ist es weder im Interesse des Herstellers MG, noch im Interesse des insolventen Händlers, noch im Interesse der Käufer wenn die Fahrzeuge (ob bezahlt oder nicht...) irgendwo rumstehen ohne, dass die Situation geklärt ist --> diese Tatsache kann etwas Hoffnung wecken, dass eine möglichst gute Lösung gefunden wird.

    eigentlich sollte es doch um Wahl gehen und nicht um persönliche Diskussionen miteinander die besser im persönlichen Chat mittels Nachrichten gelöst werden können? Fakt ist: Es gibt verschiedene Art und Weisen wie man als Händler oder oder als Kund ein Fahrzeug finanziert/bezahlt - entweder gegenüber dem Hersteller, einer Bank oder dem Autohaus... Und es nutzt auch keinem Wahl-Kunde etwas wenn erliest wie es möglicherweise anderswo gehandhabt wird.

    Die letzten Beiträge zum Thema "Bezahlung" sind etwas chaotisch zu lesen und auch deswegen teils schwer zu verstehen...


    Denke das Thema "Wahl - Insolvenz" ist zu wichtig und bedeutend um hier vom Thema abzuschweifen.

    Die wichtigsten Dinge wurden genannt:
    - extrem vorsichtig sein mit dem bezahlen und im Zweifelsfalls erst genauestens informieren

    - evtl. Rücksprache mit einem Rechtsanwalt

    Meine Tipp für alle:

    Erwägt eine Beratung bei einem Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen. Ob es durch die Insolvenz neue Möglichkeiten gibt (Rücktritt) oder Empfehlungen wie man sich verhalten soll.

    Lasst euch auf keine spontanen Sachen ein, falls Wahl eine zügige Lieferung in Aussicht stellt und um Zahlung bittet.

    Im Zweifel ist Geld und Auto weg. Daher in Absprache mit einem Juristen wann unter welchen Bedingungen sicher überwiesen werden kann ohne einen Fehler zu machen.

    Diesen Tipp von mampfiee sollten sich alle im Zweifelsfall zu Herzen nehmen!

    Sicher werden hier im Forum auch in Kürze "erste Beiträge und Erfahrungen nach der Insolvenz" auftauchen. Die individuelle Situation kann jedoch bei jedem etwas anders aussehen. Eine Insolvenz ist eine sehr besondere und auch dynamische Situation, bei der man sich als Kunde sicher sein sollte was man zum jeweiligen Zeitpunkt besser macht oder eben besser lässt. Eine vorschnelle Bezahlung ist ebenso mit Vorsicht zu genießen wie eine vorschnelle Kündigung des Kaufvertrags.

    Es wird auch wenig bringen sich mit dem jeweiligen Verkäufern in den jeweiligen Autohäusern in Verbindung zu setzen bzw. sich auch deren Aussagen zu verlassen. Für die ist es auch keine alltägliche Situation und möglicherweise haben die nun auch persönliche Sorgen - und sei es nur die Frage ob sie Boni kassieren etc.. Im Normalfall kennen sie sich auch nicht mit der rechtlichen Situation aus

    Hallo, kann ich bestätigen. Nur das eine Autohaus Wahl in Gießen, hat über 1000stck verkauft.

    es wurden hier ja schon einige Sachen "geleakt" die Verkäufer der Wahl-Gruppe gegenüber Kunden geäußert hatten - so eben auch diese Zahl. Als seriöser Verkäufer kommuniziere ich solche internen Zahlen nicht mit Kunden. Auch schickt es sich als Verkäufer nicht an, Kunden Termine zu nennen und so zu tun als wären diese "sicher". Wenn ich als Kunde solche Aussagen von einer Firma bekomme wirft das kein gutes Licht auf diese Firma!